Österreichisch-Fidschianische
Gesellschaft (ÖFiG)

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Auswahl von historischen Aufnahme n zu Fidschi aus den Jahren 1880 bis 1960. Postkarten, Buchillustrationen, Kalenderblätter

 

 


Tivovo (Bula Reconnection Mix); Black Rose of Fiji; Album: Voyage-Océanie

 

 


 

 

 

COP23-Fiji - UN Climate Change Conference in Bonn unter Vorsitz Fijis

Von 6. bis 17. November 2017 findet in Bonn die 23rd Conference of the Parties of the United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC). Die Präsidentschaft über die Konferenz hält der fidschianische Präsident Frank Voreque Bainimarama. Das Ziel der Tagung ist es, die in Paris vereinbarten Klimaziele zu konkretisieren, Strategien zu deren Umsetzung zu entwickeln, und insbesondere auf die spezifischen Probleme hinzuweisen, mit denen die vom Klimawandel besonders betroffenen pazifischen Inselstaaten zu kämpfen haben. Für weitere Informationen bitte das Konferenzlogo anklicken.


Große Fiji-Ausstellung im Sainsbury Centre for Visual Arts der University of East Anglia in Norwich mit dem Titel "Fiji: Art & Life in the Pacific" von 15. Oktober 2016 bis 12. Februar 2017 (bitte Bild anklicken)


Vortrag am Mittwoch, den 22. März 2017,von Dr. Hermann Mückler zum Thema: "Fiji: Rückkehr zur Normalität und neues Selbstbewußtsein"

Am Mittwoch, den 22. März 2017, fand um 19.00 Uhr im Härsaal A des Instituts für Kultur- und Sozialanthropologie  ein Vortrag von Hermann Mückler mit obigen Titel statt. Fiji hat nach seiner Rückkehr zu demokratischen Verhältnissen regional und überregional einen neuen Stellenwert erlangt, was auf Premierminister Voreque Bainimaramas Initiativen in den Jahren 2006-2014 zurückgeht. Insbesondere Australien tut sich nach wie vor schwer, mit dem selbstbewußter gewordenen Inselstaat Fiji, der im Rahmen internationaler Organisationen deutlich mehr Sichtbarkeit erlangen konnte, umzugehen. Der Vrotrag gab eine generelle Einführung in Spezifika der fidschianischen Kultur, beleuchtete die Geschichte und jüngere gesellschaftlcihe Entwicklung sowie das Verhältnis von Fidschianern und Indo-Fidschianern zueinander.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit der Österreichisch-Tuvaluischen Gesellschaft und der Österreichisch-Südpazifischen Gesellschaft durchgeführt.

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23. Konferenz der New Zealand Studies Association (NZSA) in Strassburg, Elsass, Frankreich, in der Zeit von 7. bis 10. Juli 2017 unter dem Generalthema "Contested Territories in the Pacific" statt.

Die New Zealand Studies Association (NZSA) hält ihre nächste Jahrestagung, nach Stationen in Lugano (2026), Wien (2015), Oslo (2014), Nijmegen (2013), Gdansk (2012), Frankfurt (2009), Florenz (2008), London (2007) und Paris (2006), im Jahr 2017 im elsässischen Strassburg ab. Auch dieses Mal werden wieder Themen zu Ozeanien, darunter auch insbesondere zu Fidschi, präsentiert. Zahlreiche Sprecher werden erwartet, die in mehreren Panels Stellung zu historischen und aktuellen Themen im Rahmen des Generalthemas Stellung beziehen.

Der Poster der Tagung kann durch Anklicken des Bildes im Detail eingesehen werden. Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier.

 

 

Buchvorschläge: "Gulaami: Slavery in Fiji: Indentured Labour" von Dr. Kamlesh Sharma

Gulaami documents the experiences of a Girmitiya (Indentured Labourer) in Fiji who is originally from the village of Devadeha in the district of Basti in Uttar Pradesh. The reinvented slave trade of the mid 1850s by the British resulted in the removal of hundreds of thousands of Indians from their motherland, India and transplanted against their wishes in the British colonies (including Fiji) across the globe. In the South Pacific setting, slavery in Fiji is a story of the forgotten stolen generation right in the backyard of countries such as Australia and New Zealand. The story of Gulaami is about the ancestors of the Fijiindians who sacrificed so much for the betterment of Fiji and the emergence of the Fijiindian society, who are still struggling for equality and justice in the only country that they have known since their birth, Fiji. - Der Band ist als Kindle-Edition, Vivid Publishing, 2016, 239 S.,  erschienen.

 


Neu erschienen: Rapa Nui - Easter Island. Cultural and Historical Perspectives; herausgegeben von Ian Conrich und Hermann Mückler

Die Ergebnisse des ersten Osterinsel-Symposiums an der chilenischen Botschaft in London im Jahr 2010 bildeten den Ausgangspunkt für die Publikation dieses Buches. Namhafte internationale Autoren aus den Fachbereichen Geschichte Populärkulturforschung, Archäologie und Sprachwissenschaft präsentieren hier ihre Ergebnisse, welche sehr unterschiedliche Zugänge zur Osterinsel und deren Bevölkerung sowie der traditionellen und gegenwärtigen Kultur ermöglichen. Der englischsprachige Band im Umfang von 252 Seiten ist im Berliner Verlag Frank & Timme in einer Hardcover-Version erschienen und enthält zahlreiche Farb- und s/w-Abbildungen. Das Buch ist zum Preis von 39,80 Euro ab sofort im Buchhandel und in Kürze auf den Buch-Online-Plattformen erhältlich. Bitte klicken Sie auf das linke Bild, um zur Verlagsseite zu gelangen; klicken Sie auf das rechte Bild und Sie erhalten ein PDF mit dem Inhaltsverzeichnis! ISBN 978-3-7329-0265-1.

 

 

Wir gratulieren! Gold-Medaille in Rio für die fidschianische Rugby-Mannschaft

Am Donnerstag, den 11. August 2016 (Ortszeit) gewann die fidschianische Rugby-Mannschaft nach der Wiedereinführung von Rugby als olympischer Disziplin, die Gold-Medaille. Nach einer Pause von 92 Jahren ist Rugby erstmals wieder als Teamsportart zugelassen. Die Mannschaft von Fidschi hat zuvor erfolgreich Japan, Neuseeland und Südafrika hinter sich gelassen und im Finale Großbritannien mit 43:7 souverän abgefertigt. Die Rugby-Spiele, die mit einer verringerten Anzahl von jeweils sieben Spielern und auch zeitlich verkürzt gegenüber dem klasssichen Format ausgetragen wurden, haben so für Fidschi eine äußerst günstige Wendung genommen. Premierminister Bainimarama kündigte an, dieses Ereignis mit einem öffentlichen Feiertag zu würdigen. Es ist die erste Gold-Medaille für den pazifischen Inselstaat Fidschi bei olympischen Spielen. (Photo Copyright apa/afp/khalil)



Buchpräsentation: "Surf-Fieber auf Hawaii" von Tamara Gabriel (Band 3 der Buchreihe Ozeanien), Freitag, 11. März 2016, 19.30 Uhr in der Österreichisch-Amerikanischen Gesellschaft


Das Wellenreiten bzw. Surfen hat gerade in jüngster Zeit eine Renaissance erfahren. Nicht nur die medienwirksam betriebene Jagd nach der "perfekten Well" konnte eine breitere Öffentlichkeit erreichen. Der Ursprung der surfkultur liegt auf den polynesischen Hawaii-Inseln und reicht in eine Zeit zurück, die keine westliche Einflussnahme, Kolonisierung und Annexion kannte. Dieses Buch gibt ein anschauliches Bild des hawaiischen Wellenreitens im traditionellen Kontext und beleuchtet die Bedeutung und den Wandel im Lauf der Zeit sowie dessen Kultstatus in der Gegenwart.

144 Seiten, Lit Verlag, Wien, 2015, ISBN: 978-3-643-50658-0, 19,90 Euro.

Die Buchpräsentation findet in den Räumlichkeiten der Österreichisch-Amerikanischen Gesellschaft (ÖAG) in der Stallburggasse 2, 1010 Wien, 1. Stock, bei freiem Eintritt statt. Die Veranstaltung wird von der Hula-Tanzgruppe "Hula O Hawaii" musikalisch begleitet. Einführende Worte werden von Vic Huber und Hermann Mückler gesprochen, den Vortrag zum Buch hält die Kulturanthropologin und Autorin Frau Mag. Tamara Gabriel.


21. Konferenz der New Zealand Studies Association (NZSA) in Wien in der Zeit von 1. bis 4. Juli 2015 an der Universität Wien. Generalthema "Empires and Cultures of the Pacific".

 

 

Die New Zealand Studies Association (NZSA) hielt ihre Jahrestagung, nach Stationen in Oslo (2014), Nijmegen (2013), Gdansk (2012), Frankfurt (2009), Florenz (2008), London (2007) und Paris (2006), im Jahr 2015 in Wien ab.
Keynotespeaker aus Australien, Neuseeland, den USA und Europa leiteten die Veranstaltung ein und gliederten sie. Rund 90 Vortragende nahmen in zahlreichen Panels Stellung zu historischen und aktuellen Themen im Rahmen des Generalthemas Stellung.
Die Österreichisch-Fidschianische Gesellschaft (ÖFiG) war Mitorganisator und -veranstalter dieser mehrtägigen Konferenz, zu der rund 150 internationale Gäste anreisten.

 

 

Vortrag von Dominik Schieder im Rahmen der OSPG

Der in London ansäßige und an den Universitäten Heidelberg und Frankfurt/Main lehrende Ethnologe Dominik Schieder hält einen Vortrag zum Thema

"Fidschi-Insulaner in der Diaspora. Eine Ethnographie zu Migrantengruppen in Tokyo und London"


Wann: Dienstag, 20. Jänner 2015, 19.00 Uhr,
Wo: HS A, Institut für Kultur- und Sozialanthropologie, Univ. Wien, Univ.strasse 7, 4. Stock, HS A (weitere Infos unter http://www.ospg.org)


Der Vortrag will einen Einblick in eine Vergleichsstudie zu sozialen Netzwerken und inter-ethnischen Beziehungen von Fidschi-Insulanern in Japan und England geben. Im Fokus stehen unterschiedliche Migrantengruppen an deren Beispiel diasporische Gemeinschaftsformen dargestellt werden sollen. Migration von Fidschi nach Japan ist ein rezentes Phänomen. Im Gegensatz dazu besteht die fidschianische Diaspora in England aus drei Generationen. In Japan spielt Ethnizität nur eine untergeordnete Rolle in der Formierung sozialer Netzwerke. In England haben sich hingegen mehrere, ethnisch-fragmentierte Subgruppen herausgebildet. Der Vortrag fragt, wie sich diese unterschiedlichen Sozialformen erklären lassen. Der Beitrag baut auf einer Feldforschung, die von März 2012 bis heute mit indigenen Fidschianern, Indo-Fidschianern, Rotumanen und anderen Fidschi-Insulanern in Tokyo und London durchgeführt wird.

Dominik Schieder forscht gegenwärtig mit transnationalen Fidschi-Insulanern (Biographien, multi-ethnische Beziehungen und Rugby) in Europa und Asien. Er ist Visiting Research Fellow am Department of Anthropology an der London School of Economics und seit Oktober 2014 am Frobenius Institut angesiedelt. Dominik Schieder ist stellvertretender Sprecher der RG Ozeanien der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde.

 

 

Am 17. Dezember 2014 fand im Ernst Fuchs Museum (Villa Wagner) in Wien-Hütteldorf eine gemeinsame Veranstaltung der Österreichisch-Tuvaluischen Gesellschaft (ÖTG) und der Österreichisch-Fidschianischen Gesellschaft (ÖFiG) statt.

 

Im Rahmen des bewährten Veranstaltungsschemas der sogenannten "Expertentalks" wurde zur heurigen Herbstveranstaltung eingeladen. Den Rahmen für diese Veranstaltung bildete das Ernst Fuchs Museum, welches sich in der 1888 von Otto Wagner erbauten und heute unter Denkmalschutz stehenden "Villa Wagner" am Stadtrand von Wien befindet. Zwei Vorträge in diesem schönen Ambiente dienten dazu, sich mit historischen und rezenten Aspekten zu Ozeanien auseinanderzusetzen. Univ.Prof. Hermann Mückler begann mit Ausführungen zu österreichischen Forschern und Reisenden in der Südsee, gefolgt von DDr. Emanuel Fuchs, dem Gastgeber und Ausrichter dieser Veranstaltung, der zur rezenten Situation auf Tuvalu aus seinen eigenen langjährigen Feldforschungserfahrungen in Tuvalu Einblicke gewährte. Beide Vorträge wurden mit Bildmaterial unterstützt. Im Anschluss an die Vorträge gab es einen informellen Teil mit einem Buffet und der Möglichkeit mit den Vortragenden zu plaudern und sich untereinander auszutauschen. Emanuel Fuchs gewährte auch im Rahmen einer Führung für die Gäste Einblicke in das repräsentative Gebäude und das Kunstschaffen seines berühmten Vaters Ernst Fuchs. Die Villa ist ein von Ernst Fuchs detailreich ausgestaltetes Gesamtkunstwerk. Die ÖFiG bedankt sich beim Gastgeber und hofft auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit der ÖTG.


 

 

Unserem Vizepräsidenten Ingfrid Schütz-Müller wurde eine hohe Auszeichnung in Würdigung seiner Verdienste um die Vermittlung internationaler Beziehungen verliehen. Wir gratulieren herzlich!

 

Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Reinhold Mitterlehner, überreichte am 11. Dezember 2014 im Audienzsaal des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft hohe staatliche Auszeichnungen. U.a. ging das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse an Ingfrid Schütz-Müller, den Vizepräsidenten der ÖFiG und emeritierter Professor am Institut für Politikwissenschaft. Er hat für Studierende der Politikwissenschaften in den vergangenen 30 Jahren 65 Auslandsexkursionen zu Zentren der internationalen Politik organisiert und geleitet. Darunter waren auch mehrere Exkursionen nach Ozeanien, wobei immer auch Fidschi und seine dort ansäßigen internationelen und regionalen Organisationen beuscht wurden. Der gesamte Vorstand der ÖFiG gratuliert herzlich zu dieser Auszeichnung.


 

Am 17. September 2014 fanden in Fidschi die ersten demokratischen Wahlen nach acht Jahren der Konsolidierung und inneren Neustrukturierung des Inselstaates statt.

 

Dieser Tag wurde auch gleichzeitig zu einem neuen Feiertag. Das Besondere an diesen Wahlen ist nicht, dass sie die ersten demokratischen Wahlen seit 2006 sind, sondern, dass erstmals alle Stimmen gleich zählten, unabhängig von ethnischer Zugehörigkeit. Der bisherige Interims-PRemierminsiter Commodore Voreque "Frank" Bainimarama wurde mit rund 60 Prozent der ausgezählten Stimmen neuer Premier von Fiji. Die ÖFiG gratulierte dem neuen Premierminister in einem Brief zur gewonnenen Wahl und wünscht ihm und dem Inselstaat alles Gute für eine prosperierende, friedliche Zukunft.

Alle Informationen zu den Wahlergebnissen und neuesten Nachrichten aus Fidschi finden sie hier.

 

 

Der Tiergarten Schönbrunn freute sich zum Jahresende 2013 über die Geburt von gebänderten Fidschi-Leguanen. Am 22. Dezember 2013 waren die drei dieser äußerst seltenen Tiere geschlüpft.

 

 

Fidschi-Leguane sind Baumbewohner, die nur im Südpazifik auf den Inselgruppen Fidschi, Tonga und den Neuen Hebriden vorkommen. Durch die radikale Zerstörung der Regenwälder und das Einschleppen von Ratten und Hauskatzen wurde die Art an den Rand des Aussterbens gebracht und ist auf der Roten Liste als stark gefährdet eingestuft. Die Jungtiere sind bereits rund 20 Zentimeter groß. Der Schwanz macht allerdings zwei Drittel ihrer Körperlänge aus. Ausgewachsen werden sie es auf eine Länge von etwa 60 Zentimeter bringen. Anhand ihrer Zeichnung kann man schon ihr Geschlecht erkennen. Männchen können die Farbe ihre Streifen ändern: Während die beiden Weibchen gleichmäßig grün gefärbt sind, hat das Männchen die namensgebende Bänderung. Je nach Stimmung können Leguan-Männchen die Farbe ihrer Streifen von Weiß bis Türkis verändern, z.B. um Weibchen anzulocken. Dem Tiergarten Schönbrunn in Wien gelingt nicht nur regelmäßig die Nachzucht der Fidschi-Leguane, er führt auch das Europäische Zuchtbuch (ESB) für diese bedrohte Art und ist für das Management der gesamten Population in den europäischen Zoos verantwortlich. (Photo: © Tiergarten Schönbrunn)

 


Zwei Österreicher beim 12th Pacific Science Inter-Congress in Suva, Fidschi, im Jui 2013

Beim in der Zeit von 8. bis 12 Juli 2013 an der University of the South Pacific (USP) in Suva stattgefundenen 12th Pacific Science Inter Congress der Pacific Science Association (PSA) waren gleich zwei Österreicher mit Vorträgen in zwei Panels vertreten: Dr. Harald Werber, Historiker und Pazifikexperte von der Universität Salzburg, der zu historischen politischen Entwicklung in Kiribati in einem Panel, welches von Prof. Max Quanchi organisiert war, sprach, sowie Hermann Mückler, Universität Wien, der zu historischen Aspekten australischer hegemonialer Ambitionen im Pazifik in einem von Prof. Grant McCall organisierten Panel sprach.

Damit wird sichtbar, dass es in Österreich eine aktuelle fundierte und sichtbare Ozeanienforschung gibt, die in regem Austausch mit Experten aus der Region steht.



Juli 2013: Eine Legende erwacht zu neuem Leben: das "GPH"....

Das seit vielen Jahren leerstehende und langsam verfallende legendäre Grand Pacific Hotel, wird derzeit mit großem Aufwand renoviert, wiederhergestellt und um seitliche Hotelanbauten erweitert, um den modernen Erfordernissen an ein Hotel der gehobenen Klasse entsprechen zu können. Das 1914 von der Union Steamship Company gegründete Hotel bot allen Komfort, im Design der damaligen Luxusdampfer. Somerset Maugham, James A. Michener und Queen Elisabeth II. gehörten zu den illustren Gästen, die dort abstiegen. 1992 geschlosssen, sollte es seit 2008 bereits wieder eröffnet sein. Der Beginn der Renovierungsarbeiten hatte sich jedoch mehrmals verzögert. Derzeit - Juli 2013 - wird mit Hochdruck an der Fertigstellung des legendären Hotels gearbeitet.

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Juni 2013: Umbenennung der fidschianischen Fluglinie: Fiji Airways


Die 1947 gegründete Fluglinie "Fiji Airways" war im Jahr 1971 in "Air Pacific" umbenannt worden, um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass mehrere pazifische Inselstaaten in die Fluglinie investiert hatten. Im Juni 2013 wurde nun der alte Name "Fiji Airways" wieder reaktiviert und im Zuge der Neuanschaffung eines Airbus A-330-200 sowie zweier Boeing 737-800 und einer Boeing 737-700 umbenannt. Die Flugzeuge erhielten ein neues Design, welches an typische fidschianische Tapa-Muster erinnert und von der fidschianischen Künstlerin Makereta Matemosi entworfen worden war.

 


Buchtipp:

Dominik Schieder: Das Phänomen der coup culture. Politische Konflikte auf den Fidschi-Inseln

Im Dezember 2006 rückte der pazifische Inselstaat Fidschi durch den vierten politischen Umsturz innerhalb von zwei Jahrzehnten zum wiederholten Male in den Fokus der Weltöffentlichkeit. Trotz der Bestrebungen des Militärs, das politische Schicksal des Landes zum Positiven zu wenden, wird fünf Jahre nach dem Coup d'Etat deutlich, dass die anhaltende politische Instabilität aufgrund der äußerst komplexen Struktur der fidschianischen Geschichte bis heute nicht überwunden ist.

Dominik Schieder erforscht in seiner Studie Fidschis politische Konflikte und die sozio-ökonomische Komplexität des Landes aus dem Blickwinkel eines interdisziplinär arbeitenden Ethnologen. Ausgehend von dem im Zuge des Staatsstreiches von 2006 aufgekommenen Diskurs einer coup culture in Fidschi werden die politische Geschichte, die Sozialstruktur der Gesellschaft und ausgewählte politische Akteure des Landes genau betrachtet.

Reihe Quellen und Forschungen zur Südsee. Wiesbaden 2012: Harrassowitz-Verlag. Paperback, 348 S., XVI S., Karten, Diagramme. ISBN: 978-3-447-06615-0. Preis:68 Euro (Österr.: 70 Euro).

 

 

Wie sehen in Fidschi eigentlich die Briefkästen aus?

Hier ein schönes Beispiel vom Campus der University of the South Pacific (USP) in der Hauptstadt Suva auf der Hauptinsel Viti Levu. Der silbrig glänzende Behälter ist von einer hutartigen Konstruktion gekrönt, unter deren Krempe der Schlitz zum Einwurf von Briefen und Postkarten versteckt ist.

Post Fiji Ltd. ist das seit 1996 nach Umstrukturierungen und der Trennung des Telekommunikationsbereichs exisitierende Unternehmen, welches seinen Ursprung im 1871 gegründeten Postal Department of Fiji hat, welches noch vor der britischen Kolonialzeit im Rahmen des Cakobau Postal Acts gegründet wurde.

 

 

 

Buchtipp:

Hermann Mückler: Entkolonisierung und Konflikte der Gegenwart in Ozeanien

Brandneu erschien vor wenigen Tagen der vierte und letzte Band zur Kulturgeschichte Ozeaniens mit dem Titel "Entkolonisierung und Konflikte der Gegenwart in Ozeanien" von Hermann Mückler. Der Band beleuchtet auch die jüngeren politischen Entwicklungen in Fidschi seit der Unabhängigkeit im Jahr 1970 detailliert in einem Grosskapitel. Vor allem den gegenwärtigen Bemühungen zu Strukturanpassungen, einer Rückkehr zu demokratischen Verhältnissen sowie Fidschis neue Rolle auf internationaler Ebene wird breiter Raum gegeben.

Der Band hat 336 Seiten, 38 Abbildungen, 25 Karten, umfangreiche Literatur zur jüngeren Geschichte der ozeanischen Inselstaaten und insbesondere Fidschis sowie einen detaillierten Index.Der PReis ist trotz des Umfangs äußerst moderat: 19,90 Euro!

Das Buch kann u.a. direkt bei facultas.wuv bestellt werden.

 

 

Präsident der ÖFiG ist Vizepräsident von PaN

Seit 1. Jänner 2013 amtiert ein neuer Vorstand im Dachverband aller österreichisch-ausländischen Gesellschaften PaN-Partner aller Nationen. Unter Bereichsdirektor Dr. Oskar Wara als Präsident von PaN ist der Präsident der ÖFiG, Hermann Mückler, als Viezpräsident gemeinsam mit einem fünfköpfigen Vorstand dafür verantwortlich, die Agenden von PaN in gewohnter Weise fortzusetzen, um den bilateralen Gesellschaften auch weiterhin Service und Vernetzung anbieten zu können.

 


Expertentalk im Januar 2012: Erste gemeinsame Veranstaltung der Österreichisch-Tuvaluanischen Gesellschaft und der ÖFiG

Am Samstag, den 14. Januar 2012 fand in der Peter-Jordan Strasse in den Räumlichkeiten des Präsidenten der Österreichisch-Fidschianischen Gesellschaft Hermann Mückler ein kurzfristig anberaumtes Expertentreffen in kleinem Kreis statt,  an dem der Präsident der Österreichisch-Tuvaluanischen Gesellschaft Emanuel Fuchs sowie ausgewählte Gäste teilnahmen. Anlass war der Besuch der aus Bucalevu, Koroalau bei Savusavu, Vanua Levu, stammenden Fidschianerin Vinaina Vuvute Cabenavula. Bei dem Gespräch wurden nicht nur jüngste gesellschaftliche Entwicklungen in Fidschi erörtert und die Gelegenheit wahrgenommen, die Sichtweise einer Einheimischen dazu zu erfahren, sondern auch  historische und gegenwärtige Verbindungen Fidschis zu Tuvalu diskutiert. Darüber hinaus wurden zukünftige Kooperationen der beiden jungen bilateralen Freundschaftsgesellschaften besprochen und weitere gemeinsame Aktivitäten geplant.



Eine bilaterale Freundschaftsgesellschaft stellt sich vor:
Die Österreichisch-Fidschianische Gesellschaft
(Austrian-Fijian Society)

Der Vorstand der im Jahr 2009 gegründeten Österreichisch-Fidschianischen Gesellschaft (ÖFiG) freut sich, mit dieser Website die Existenz und Aktivitäten der ÖfiG einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen zu können.


Die Gründung der Gesellschaft folgte der Erkenntnis, dass der Staat und die Inselgruppe Fidschi ein e außerordentliche kulturelle Vielfalt innerhalb Ozeaniens aufweist, die sich historisch erklären lässt, und sich in mehreren kulturellen Lebenswelten sowie gesprochenen Sprachen artikuliert. Fidschi, welches an einer Schnittstelle der zwei pazifischen Großregionen Melanesien und Polynesien liegt, ist innerhalb Ozeaniens aufgrund seiner zentralen Lage, der relativen Größe und seiner historischen Bedeutung auch für die umgebenden Inselgruppen und Länder immer bedeutsam gewesen.


Die Österreichisch-Fidschianische Gesellschaft (ÖFiG) versteht sich als eine überparteiliche, überkonfessionelle und unpolitische Institution, die sich dem Kulturaustausch zwischen Österreich und Fidschi widmet, wobei insbesondere die Vermittlung kultureller Traditionen aus Fidschi für ein österreichisches Publikum im Vordergrund steht. Als bilateral organisierte Freundschaftsgesellschaft fühlen wir uns den  ethnischen Kriterien wie sie der Dachverband der Österreichisch-Ausländischen Gesellschaften PaN vorbildlich formuliert, verbunden, und versuchen diese – ohne Mitglied im Dachverband zu sein – im Sinne der Völkerverständigung und des Brückenbauens zwischen den beiden Ländern umzusetzen.


Hermann Mückler
für den Vorstand

 

 

Projekt zur Diabetes-Früherkennung und Behandlung: ÖFiG unterstützt PRISM in Fidschi

Für das humanitäre Projekt der Diabetes Früherkennung sowie Behandlung der gravierenden gesundheitlichen Folgen der Krankheit, hat bereits die Österreichisch-Südpazifische Gesellschaft (OSPG) in den vergangenen beiden Jahren Geld gesammelt, um den Ankauf von Diabetes-Teststreifen, Medikamenten und sonstigem medizinischen Material zu ermöglichen. Die ÖFiG führt nun dieses Projekt fort und wird ebenfalls bei zukünftigen Veranstaltungen um Spenden für dieses Projekt werben. Ein Startbetrag von 1.000 Fiji-Dollar soll der Beginn der Fortführung dieser Initiative sein. Das Projekt wird in Fidschi von PRISM umgesetzt, welches in enger Zusammenarbeit mit FRIEND (Foundation for Rural Integrated Enterprises & Development) eine Infrastruktur zur Versorgung der Bevölkerung insbesondere im ländlichen Raum aufgebaut hat. PRISM steht für Prevention, Restoring the Balance, Integration, Sutainability und Mindful Excellence.

 

 

Vertreter der ÖFiG bei Bundespräsident Heinz Fischer


Im Rahmen des Jahres der Freiwilligen, lud der Schirmherr des Dachverbandes aller Österreichisch-Ausländischen Gesellschaften PaN, Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, ausgewählte Vertreter bilateraler Freundschaftsgesellschaften am 12. Mai 2011 in die Präsidentschaftskanzlei. Mit dabei auch der Präsident der  Österreichisch-Fidschianischen Gesellschaft.

 


Buchtipp:
Conrad Machens. Ein Kaufmannsleben zwischen Deutschland und Fidschi von Stephan A. Lütgert


Diese historische Biographie zeichnet das Leben des aus der Nähe von Hildesheim stammenden Südseekaufmanns Conrad Machens (1856–1930) nach. Machens wurde 1888 Teilhaber und 1891 vorübergehend alleiniger Inhaber der erfolgreichen Ex- und Importfirma „Hedemann & Co.“, die europäische Industrieprodukte in die Südsee und tropische Erzeugnisse nach Deutschland verhandelte. Das kurzweilig, eng an den Originalquellen geschriebene und mit zahlreichen Zitaten  angereicherte Buch dokumentiert, dass es neben dem deutschen Kolonialismus im herkömmlichen Sinne noch eine andere Form deutschen Engagements in der Südsee gab. Es erhellt ein bislang wenig bekanntes Kapitel der jüngeren deutschen Geschichte anhand eines konkreten Einzelschicksals und verdeutlicht zugleich, in welchem Umfang die Globalisierung an der Wende des 19./20. Jahrhunderts bereits fortgeschritten war. Die Lebensgeschichte basiert auf der akribischen, quellenkritischen Auswertung des bislang unpublizierten, noch heute in Familienbesitz befindlichen Nachlasses.

Stephan A. Lütgert: Conrad Machens.  Ein Kaufmannsleben zwischen Deutschland und Fidschi (1856–1930). Husum 2009, 181 Seiten, gebunden, s/w Abb.; ISBN 978-3-89876-482-7, Preis: 19,95 Euro.


Buchtipp:
Briefe von Fidschi
herausgegeben von Stephan A. Lütgert


Stephan A. Lütgert hat in akribischer Arbeit den Nachlass
vo n Conrad Machens aufgearbeitet. Auf Anregung seiner in Deutschland verbliebenen Schwester hatte Conrad Machens im Laufe des Jahres 1883 eine Serie von Briefen verfasst, in denen er über die exotischen Lebensverhältnisse in der britischen Kronkolonie Fidschi berichtete. Die von ihm ursprünglich für den Abdruck in einer deutschen Tageszeitung vorgesehenen „Briefe von Fidschi“ wurden anlässlich von Machens' 80. Todesjahr nun als Taschenbuch vorgelegt.

Stephan A. Lütgert (Hrsg.): Conrad Machens, Briefe von Fidschi aus dem Jahre 1883. Norderstedt 2010, übertragen, kommentiert und herausgegeben von Stephan A. Lütgert, 84 S., Paperback,  ISBN 978-3-8391-3811-3, Books on Demand, Preis: 9,90 Euro.

 


 


 

 

 

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Das Objekt, welches vielleicht an ein Ochsengehörn erinnert, ist die Silhouette einer „Domodomo“ genannten hölzernen Mastspitze, wie sie bei den traditionellen Doppelrumpfbooten („Drua“ genannt) Verwen-dung fand. Dieser Domodomo konnte bis zu einem Meter groß sein und bot einen markant sicht-baren Abschluß der wuchtigen Masten, welche die Druas kennzeichneten.

„Domodomo“ ist heute der Name des in unregel-mäßigen Abständen er-scheinenden Magazins des Fiji Museums in Suva, in dem sich auch ein originaler Domodomo befindet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute findet sich dieses ausschließlich auf traditio-nellen fidschianischen Schiffen verwendete Teil bei den fidschianischen Telefon-zellen, wie sie beispielsweise in der Hauptstadt Suva zu finden sind.