Österreichisch-Fidschianische
Gesellschaft (ÖFiG)
c/o Dr. Hermann Mückler
Peter-Jordan Strasse 145/2/4
A-1180 Wien
Ph: +43-1-4277-495-08
Fax: +43-1-4277-9485
Email:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39

Auswahl von historischen Aufnahme n zu Fidschi aus den Jahren 1880 bis 1960. Postkarten, Buchillustrationen, Kalenderblätter

 

 


Tivovo (Bula Reconnection Mix); Black Rose of Fiji; Album: Voyage-Océanie

 

 

 

 

 

Expertentalk im Januar: Erste gemeinsame Veranstaltung der Österreichisch-Tuvaluanischen Gesellschaft und der ÖFiG

Am Samstag, den 14. Januar 2012 fand in der Peter-Jordan Strasse in den Räumlichkeiten des Präsidenten der Österreichisch-Fidschianischen Gesellschaft Hermann Mückler ein kurzfristig anberaumtes Expertentreffen in kleinem Kreis statt,  an dem der Präsident der Österreichisch-Tuvaluanischen Gesellschaft Emanuel Fuchs sowie ausgewählte Gäste teilnahmen. Anlass war der Besuch der aus Bucalevu, Koroalau bei Savusavu, Vanua Levu, stammenden Fidschianerin Vinaina Vuvute Cabenavula. Bei dem Gespräch wurden nicht nur jüngste gesellschaftliche Entwicklungen in Fidschi erörtert und die Gelegenheit wahrgenommen, die Sichtweise einer Einheimischen dazu zu erfahren, sondern auch  historische und gegenwärtige Verbindungen Fidschis zu Tuvalu diskutiert. Darüber hinaus wurden zukünftige Kooperationen der beiden jungen bilateralen Freundschaftsgesellschaften besprochen und weitere gemeinsame Aktivitäten geplant.



Weihnachtsfeier der ÖFiG gemeinsam mit der OSPG

Die Österreichisch-Fidschianische Gesellschaft feierte heuer gemeinsam mit der Österreichisch-Südpazifischen Gesellschaft (OSPG), und zwar am Dienstag, den 13. Dezember 2012, im Veranstaltungslokal "Depot" in der Breite Gasse 3, 1070 Wien. Wie immer gab es einen der Weihnachtsfeier vorangehenden Programmpunkt: Diesmal war es die Präsentation des jüngst erschienenen dritten Bandes der Reihe zur Kulturgeschichte Ozeaniens mit dem Titel "Kolonialismus und Ozeanien" (siehe unten).



Neu: Kolonialismus in Ozeanien

Brandneu erschien vor wenigen Tagen der dritte Band zur Kulturgeschichte Ozeaniens mit dem Titel "Kolonialismus in Ozeanien" von Hermann Mückler. Der Band beleuchtet auch die Annexion Fidschis durch die Briten im Jahr 1874, die Ausweisung der deutschen Händler und die britische Kolonialpolitik von 1874 bis 1970. Am Beispiel der Indentured Labour wird die Kontraktarbeit durch die Indo-Fidschianer skizziert sowie der Krieg gegen die i-Colo in den Bergen Viti Levus nach 1874 dargestellt.

Der Band hat 328 Seiten, 96 Abbildungen, 25 Karten, umfangreiche Zeittafeln zur Kolonialgeschichte, mehrere Anhänge, eine 24-seitige Bibliographie sowie einen detaillierten Index.

Das Buch kann u.a. direkt bei facultas.wuv bestellt werden: "Kolonialismus in Ozeanien" bei facultas.wuv.

 


Eine bilaterale Freundschaftsgesellschaft stellt sich vor:
Die Österreichisch-Fidschianische Gesellschaft
(Austrian-Fijian Society)

Der Vorstand der im Jahr 2009 gegründeten Österreichisch-Fidschianischen Gesellschaft (ÖFiG) freut sich, mit dieser Website die Existenz und Aktivitäten der ÖfiG einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen zu können.


Die Gründung der Gesellschaft folgte der Erkenntnis, dass der Staat und die Inselgruppe Fidschi ein e außerordentliche kulturelle Vielfalt innerhalb Ozeaniens aufweist, die sich historisch erklären lässt, und sich in mehreren kulturellen Lebenswelten sowie gesprochenen Sprachen artikuliert. Fidschi, welches an einer Schnittstelle der zwei pazifischen Großregionen Melanesien und Polynesien liegt, ist innerhalb Ozeaniens aufgrund seiner zentralen Lage, der relativen Größe und seiner historischen Bedeutung auch für die umgebenden Inselgruppen und Länder immer bedeutsam gewesen.


Die Österreichisch-Fidschianische Gesellschaft (ÖFiG) versteht sich als eine überparteiliche, überkonfessionelle und unpolitische Institution, die sich dem Kulturaustausch zwischen Österreich und Fidschi widmet, wobei insbesondere die Vermittlung kultureller Traditionen aus Fidschi für ein österreichisches Publikum im Vordergrund steht. Als bilateral organisierte Freundschaftsgesellschaft fühlen wir uns den  ethnischen Kriterien wie sie der Dachverband der Österreichisch-Ausländischen Gesellschaften PaN vorbildlich formuliert, verbunden, und versuchen diese – ohne Mitglied im Dachverband zu sein – im Sinne der Völkerverständigung und des Brückenbauens zwischen den beiden Ländern umzusetzen.


Hermann Mückler
für den Vorstand

 

Unser Mann in Fidschi: der Historiker Dr. Harald Werber

Dr. Harald Werber studierte an den Universitäten Wien und Salzburg Geschichte und Geographie Lehramt, und promovierte 2003 über die frühe Kolonialgeschichte der Gilbert-Inseln, dem heutigen Kiribati. Im Zuge seiner Studien und Konferenzteilnahmen besuchte er wiederholt Ozeanien (Fidschi, Hawaii, Kiribati, Neukaledonien, Papua-Neuguinea, Samoa, Salomonen-Inseln, Tonga). Nach mehreren Jahren im Schuldienst konnte er die Gelegenheit eines Karenzjahres nutzen und eine Vertretungsstelle an der University of the South Pacific (USP) in Suva antreten. Hier lehrte er Britische Kolonialgeschichte, zeitgenössische Weltgeschichte und Writing a Pacific National History. Seine Forschungsschwerpunkte bilden die Pazifischen Gesellschaften und ihre speziellen Formen politischer Führung, der Konfliktlösung, die Integration der Menschen in modernen ökonomischen Strukturen sowie die Prozesse und Entwicklungen im Zuge der Christianisierung Ozeaniens. Demnächst erscheint sein Buch über den politischen und ökonomischen Wandel in Kiribati.

 

 

Projekt zur Diabetes-Früherkennung und Behandlung: ÖFiG unterstützt PRISM in Fidschi

Für das humanitäre Projekt der Diabetes Früherkennung sowie Behandlung der gravierenden gesundheitlichen Folgen der Krankheit, hat bereits die Österreichisch-Südpazifische Gesellschaft (OSPG) in den vergangenen beiden Jahren Geld gesammelt, um den Ankauf von Diabetes-Teststreifen, Medikamenten und sonstigem medizinischen Material zu ermöglichen. Die ÖFiG führt nun dieses Projekt fort und wird ebenfalls bei zukünftigen Veranstaltungen um Spenden für dieses Projekt werben. Ein Startbetrag von 1.000 Fiji-Dollar soll der Beginn der Fortführung dieser Initiative sein. Das Projekt wird in Fidschi von PRISM umgesetzt, welches in enger Zusammenarbeit mit FRIEND (Foundation for Rural Integrated Enterprises & Development) eine Infrastruktur zur Versorgung der Bevölkerung insbesondere im ländlichen Raum aufgebaut hat. PRISM steht für Prevention, Restoring the Balance, Integration, Sutainability und Mindful Excellence.

 

 

Vertreter der ÖFiG bei Bundespräsident Heinz Fischer


Im Rahmen des Jahres der Freiwilligen, lud der Schirmherr des Dachverbandes aller Österreichisch-Ausländischen Gesellschaften PaN, Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, ausgewählte Vertreter bilateraler Freundschaftsgesellschaften am 12. Mai 2011 in die Präsidentschaftskanzlei. Mit dabei auch der Präsident der  Österreichisch-Fidschianischen Gesellschaft.

 


Buchtipp:
Conrad Machens. Ein Kaufmannsleben zwischen Deutschland und Fidschi von Stephan A. Lütgert


Diese historische Biographie zeichnet das Leben des aus der Nähe von Hildesheim stammenden Südseekaufmanns Conrad Machens (1856–1930) nach. Machens wurde 1888 Teilhaber und 1891 vorübergehend alleiniger Inhaber der erfolgreichen Ex- und Importfirma „Hedemann & Co.“, die europäische Industrieprodukte in die Südsee und tropische Erzeugnisse nach Deutschland verhandelte. Das kurzweilig, eng an den Originalquellen geschriebene und mit zahlreichen Zitaten  angereicherte Buch dokumentiert, dass es neben dem deutschen Kolonialismus im herkömmlichen Sinne noch eine andere Form deutschen Engagements in der Südsee gab. Es erhellt ein bislang wenig bekanntes Kapitel der jüngeren deutschen Geschichte anhand eines konkreten Einzelschicksals und verdeutlicht zugleich, in welchem Umfang die Globalisierung an der Wende des 19./20. Jahrhunderts bereits fortgeschritten war. Die Lebensgeschichte basiert auf der akribischen, quellenkritischen Auswertung des bislang unpublizierten, noch heute in Familienbesitz befindlichen Nachlasses.

Stephan A. Lütgert: Conrad Machens.  Ein Kaufmannsleben zwischen Deutschland und Fidschi (1856–1930). Husum 2009, 181 Seiten, gebunden, s/w Abb.; ISBN 978-3-89876-482-7, Preis: 19,95 Euro.


Buchtipp:
Briefe von Fidschi
herausgegeben von Stephan A. Lütgert


Stephan A. Lütgert hat in akribischer Arbeit den Nachlass
vo n Conrad Machens aufgearbeitet. Auf Anregung seiner in Deutschland verbliebenen Schwester hatte Conrad Machens im Laufe des Jahres 1883 eine Serie von Briefen verfasst, in denen er über die exotischen Lebensverhältnisse in der britischen Kronkolonie Fidschi berichtete. Die von ihm ursprünglich für den Abdruck in einer deutschen Tageszeitung vorgesehenen „Briefe von Fidschi“ wurden anlässlich von Machens' 80. Todesjahr nun als Taschenbuch vorgelegt.

Stephan A. Lütgert (Hrsg.): Conrad Machens, Briefe von Fidschi aus dem Jahre 1883. Norderstedt 2010, übertragen, kommentiert und herausgegeben von Stephan A. Lütgert, 84 S., Paperback,  ISBN 978-3-8391-3811-3, Books on Demand, Preis: 9.90 Euro.


 


 

 

 

Zum Logo

Das Objekt, welches vielleicht an ein Ochsengehörn erinnert, ist die Silhouette einer „Domodomo“ genannten hölzernen Mastspitze, wie sie bei den traditionellen Doppelrumpfbooten („Drua“ genannt) Verwen-dung fand. Dieser Domodomo konnte bis zu einem Meter groß sein und bot einen markant sicht-baren Abschluß der wuchtigen Masten, welche die Druas kennzeichneten.

„Domodomo“ ist heute der Name des in unregel-mäßigen Abständen er-scheinenden Magazins des Fiji Museums in Suva, in dem sich auch ein originaler Domodomo befindet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute findet sich dieses ausschließlich auf traditio-nellen fidschianischen Schiffen verwendete Teil bei den fidschianischen Telefon-zellen, wie sie beispielsweise in der Hauptstadt Suva zu finden sind.